
Herrn
Bürgermeister
Patrick Anders
Minoritenstr. 2-6
40878 Ratingen
02.02.2026
Antrag auf TOP zur nächsten Sitzung des Bezirksausschuss West, StUKKMA, SchA, HAFA
und Rat
Errichtung einer Kiss and Drop-Zone in der Freifläche Brandenburger Straße/Breslauer Straße
in Ratingen-WestSehr geehrter Herr Bürgermeister Anders,
die Fraktionen der Bürger-Union und der SPD beantragen:
1. Die Verwaltung prüft die Möglichkeit der Einrichtung einer Kiss and Drop-Zone in der
Freifläche Brandenburger Straße/Breslauer Straße in West.
2. Die Verwaltung stellt das Ergebnis der Prüfung den Gremien vor und setzt etwaige Maßnahmen
um.
Begründung:Im Schulzentrum Ratingen-West sind zahlreiche Baumaßnahmen beabsichtigt. U.a. soll bekanntlich
die Astrid-Lindgren-Grundschule erweitert werden, um zusätzliche Aufnahmekapazitäten für SchülerInnen
zu schaffen. Im Zusammenhang mit der öffentlichen Diskussion zur Erweiterung dieses Schulstandortes
wurden seitens der angrenzenden Anwohner Bedenken geäußert, ob die jetzt vorhandene
Verkehrsinfrastruktur weitere „Elterntaxis“ bewältigen kann. Dies insbesondere vor dem Hintergrund,
dass bereits heute, um es mit den Worten der Anwohner ausdrücken „heilloses Chaos zu Schulzeiten“
herrscht.
Die Einrichtung einer Kiss and Drop-Zone an anderer Stelle, um den Verkehr auf der Erfurter Straße
zu entlassen, ist aus unserer Sicht unumgänglich. Hierfür eignet sich aus unserer Sicht die Freifläche
an der Brandenburger Straße/Breslauer Straße (siehe Anlage). Die SchülerInnen könnten, sofern sie
mit dem PKW gebracht werden, von dort bequem von hinten auf das Schulgelände gelangen. Die gefahrlose Überquerung der Breslauer Straße in den Grüngürtel, um zum Schulzentrum zu gelangen,
kann dadurch erreicht werden, dass an passender Stelle ein Zebrastreifen errichtet wird. Bereits
heute befindet sich aus der Freifläche kommend eine Verkehrsberuhigung in Form einer Bodenschwelle,
die von Passanten zum Überqueren genutzt und die von motorisierten Fahrer und Fahrerinnen
beachtet wird.
Die Zone ist einfach von der Volkardeyer Straße zu erreichen, so dass auch das angrenzende Wohngebiet
verkehrlich entlastet wird.
Die bereits heute dort befindlichen Altkleider-/Altglascontainer müssten ggf. versetzt werden, damit
das Verkehrsaufkommen nicht zu hoch ist.
Mit freundlichen Grüßen
Rainer Vogt Christian Wiglow
Fraktionsvorsitzender BU Fraktionsvorsitzender SPD
Karin Richter Manuela Höbler
Ratsmitglied Ratsmitglied