PRESSEMITTEILUNG vom 28. April 2026Bürger-Union bedauert Ablehnung ihres Antrags zur Beleuchtung des Radwegs an der Fritz-Bauer-StraßeDie Fraktion der Bürger-Union bedauert ausdrücklich, dass sie sich bei den Beratungen zur Verabschiedung des städtischen Haushalts mit ihrem Antrag nicht durchsetzen konnte, eine Beleuchtung des Fahrradweges auf der westlichen Seite der Fritz-Bauer-Straße endlich umzusetzen.
Im Rahmen der Ertüchtigung des Radweges hatte die Verwaltung der Stadt Ratingen bereits notwendigen Leerrohre für eine mögliche Beleuchtung verlegt und ebenso die Fundamente für die späteren Laternen gegossen. Der Radweg sollte auch in beide Fahrtrichtungen ausgeschildert werden und der auf der östlichen Seite befindliche, inzwischen deutlich in die Jahre gekommene Radweg, sollte künftig ausschließlich Fußgängern vorbehalten bleiben.
Der stellvertretende Vorsitzende des BezA Lintorf/Breitscheid Detlev Czoske erklärte hierzu:
„Wir halten es weiterhin für falsch, in diesem Bereich keine Beleuchtung zu installieren, obwohl die Strecke baulich bereits ausreichend vorbereitet ist. Beleuchtete Radwege sind Teil einer sicheren Verkehrsinfrastruktur – ähnlich wie Straßenbeleuchtung für Autos.“
Auch die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Angela Diehl zeigte sich enttäuscht über die Entscheidung des Rates: „Es ist bedauerlich, dass unser Antrag keine Mehrheit gefunden hat. Der Fahrradweg wird in erheblichem Umfang von Ratinger Bürgerinnen und Bürgern genutzt. Die Sicherheit der Fahrradfahrer steht im Vordergrund unseres Antrages. Fahrradlampen leuchten nur einen begrenzten Bereich vor dem Rad aus. Eine feste Beleuchtung sorgt dafür, dass der gesamte Weg und Hindernisse frühzeitig sichtbar sind. Ein beleuchteter Fahrradweg wird nachweislich häufiger genutzt, insbesondere von Frauen und älteren Menschen. Angesichts bereits vor Jahren beschlossenen und im Haushalt auch bereits etatisierter Kosten, ist diese Entscheidung nicht nachvollziehbar."
Der Fraktionsvorsitzende der Bürger-Union Rainer Vogt merkt wie folgt an: „Die Ausschilderung als sogenannter Zweirichtungsradweg ist ebenfalls immer noch nicht umgesetzt. Zurzeit muss aus Richtung Ratingen kommend der beinahe unbefahrbare Radweg auf der östlichen Seite genutzt und dabei insgesamt 4 beampelte Kreuzungen überwunden werden. Hier erwarten wir, dass die versprochene und geplante Beschilderung als Zweirichtungsradweg endlich vorgenommen wird.“
Leider hat sich nur die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen bereit erklärt, den Antrag zu unterstützen. Die Bürger-Union kündigt an, die weitere Entwicklung an der Fritz-Bauer-Straße aufmerksam zu begleiten und sich weiterhin für sinnvolle und bürgernahe Entscheidungen in Ratingen einzusetzen.
„Gerade vor dem Hintergrund der aktuell zu beratenden Vorlage zum Thema „Machbarkeitsstudie DüRaDui“ (Vorlage 91/2026) und im Zuge der „strategischen Radverkehrsplanung“ der Stadt Ratingen ist es für uns nicht nachvollziehbar, dass dieser wichtige Teilabschnitt nicht entsprechend ertüchtigt werden soll“, ergänzt Rainer Vogt.