
PRESSEMITTEILUNG vom 26.05.26
Bürger-Union fordert modernes Fahrradparkhaus am Ostbahnhof
(Den Antrag finden Sie
hier...)
Die Fraktion der Bürger-Union Ratingen hat einen Prüfauftrag zur umfassenden Modernisierung der Fahrradabstellanlagen am Ostbahnhof eingebracht. Der Antrag wird in den Bezirksausschuss Ratingen Mitte, den Ausschuss für Stadtentwicklung, Umwelt, Klimaschutz und Mobilität (StUKK-MA), den Haupt- und Finanzausschuss sowie den Rat der Stadt Ratingen eingebracht.
Ziel des Antrags ist es, die bestehenden, in die Jahre gekommenen Fahrradabstellanlagen durch eine zeitgemäße und leistungsfähige Infrastruktur zu ersetzen. Im Mittelpunkt steht die Prüfung eines modernen Fahrradparkhauses auf der östlichen Seite des Bahnhofs. Gleichzeitig soll untersucht werden, wie im unmittelbaren Umfeld des derzeit renovierten Bahnhofsgebäudes eine schlankere und städtebaulich attraktivere Lösung geschaffen werden kann.
„Der Ostbahnhof ist einer der wichtigsten Mobilitätsknotenpunkte unserer Stadt. Wer mehr Menschen für die Kombination von Fahrrad und Bahn gewinnen möchte, muss ihnen auch sichere, komfortable und ausreichend dimensionierte Abstellmöglichkeiten bieten. Die heutigen Anlagen erfüllen diese Anforderungen längst nicht mehr“, erklärt der Fraktionsvorsitzende der Bürger-Union, Rainer Vogt.
Nach Auffassung der Bürger-Union bietet insbesondere die laufende Aufwertung des Bahnhofsumfeldes die Chance, die Fahrradinfrastruktur von Grund auf neu zu denken.
„Wenn das Bahnhofsgebäude modernisiert wird, sollten wir auch das Umfeld konsequent weiterentwickeln. Ein Fahrradparkhaus auf der Ostseite könnte zahlreiche zusätzliche Stellplätze schaf-fen, während direkt am Bahnhofsgebäude eine platzsparende und optisch ansprechende Lösung entstehen könnte. Das würde den gesamten Bereich deutlich aufwerten“, so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Robert Ellenbeck.
Ein weiterer Schwerpunkt des Prüfauftrags ist die Ermittlung möglicher Fördermittel. Bund und Land Nordrhein-Westfalen unterstützen seit Jahren den Ausbau moderner Bike-and-Ride-Anlagen und Fahrradparkhäuser an Bahnhöfen.
„Gerade weil attraktive Förderprogramme zur Verfügung stehen, sollte die Stadt jetzt aktiv werden. Wir erwarten von der Verwaltung, dass sämtliche Fördermöglichkeiten geprüft werden, um die finanzielle Belastung für den städtischen Haushalt möglichst gering zu halten“, ergänzt Rainer Vogt.
Die Bürger-Union sieht in der vorgeschlagenen Neuordnung der Radabstellanlagen einen wichtigen Beitrag zur Förderung nachhaltiger Mobilität in Ratingen und zur weiteren Stärkung des Ostbahnhofs als attraktiven Pendlerstandort.
„Die Verkehrswende gelingt nicht durch Verbote, sondern durch bessere Angebote. Wer sein Fahrrad sicher und komfortabel am Bahnhof abstellen kann, steigt deutlich eher vom Auto auf die Kombination aus Rad und Bahn um. Genau hier wollen wir ansetzen“, betont Robert Ellenbeck.